Spektakel in Kopenhagen, nachdem der Entwurf eines neuen Vertrages an die Öffentlichkeit gelangt
Das sollte so wahrscheinlich nicht passieren. Und war Grund für den gestrigen Boykott von u.a. Afrika, Indien und China in Kopenhagen.
Der Entwurf eines neuen Abkommens, das dem Kyoto-Protokoll nachfolgen soll, hat für Aufruhr gesorgt. Zu groß seien die Benachteiligungen der schwachen Länder, zu streng die Regeln um an internationalen Standard für den Ausstoss von CO2 festhalten zu können.
Dem Guardian liegt der Text vor, hier können Sie ihn lesen. Das Dokument, entwickelt vom “Circle of Commitment”, dem u.a. England, USA und Dänemark angehören, wurde bisher nur einer handvoll Landesvertreter gezeigt. Entgegen dem Kyoto-Protokoll, nachdem noch die reichen und CO2 emmitierenden Länder die Kosten zahlen sollten, sind nun die ärmeren Länder unverhältnismäßig hoch belastet und mit im Boot.
Es soll nach armen und ganz armen Ländern unterschieden werden und die Zahlungsüberwachung durch die UN geschwächt werden.
Am peinlichsten ist die Tatsache, dass in der Vorbereitung auf die schöne neue Welt, die gleichen Player ihr Süppchen kochen und die anderen sie auslöffeln dürfen. Bleibt alles anders, würde Grönemeyer sagen.
