Oh Gott: die TAZ über den Klimawandel
Jaja, der Kapitalismus ist böse, die Erderwärmung auch, aber noch böser sind die, die daran zu zweifeln wagen.
“Climagate und die Achse des Blöden” titelt TAZ-Autor Jakob Hein und bemängelt unsere Pro-Kontra Kultur, die es jedem möglich mache, sich einfach mit anderen Gedanken zu Wort zu melden, als derzeit Mainstream sind. Auch er beschwört den Untergang der Inselreiche Tuvalu & Co, die nach Vorhersagen aus den frühen 90ern schon lange hätten vom Meeresspiegel hätten verschwunden sein müssen, aber noch immer mit der gleichen Größe auf dem blauen Wasser der Südsee zu bewundern sind. Andersdenkende beschreibt er als Vollpfosten, nach dem ersten Absatz wechselt er die Formattierung, bemüht (gääähhnnn) das Titanic-Bordorchester und zieht zum Schluss den Bogen zu Keppler und Kopernicus, indem er darauf hinweist, die Erde drehe sich um die Sonne auch wenn es nicht alle wahrhaben wollten.
Ach ja und eine “Agentur für außergewöhnliche Meinungen” kurz “AfaM” will er gründen und damit Leute zusasmmen- und in Talkshows bringen – die nicht nur den Mainstream verfolgen.
Die TAZ war einmal ein Blatt, das Dinge wirklich kritisch hinterfragte und nicht irgendwelchen Ideologien, in dem Fall wohl Grüne Erderwärmer, hinterherläuft. Andersdenkende kann man ja ruhig kritisieren, aber diese gleich als Vollpfosten zu betitulieren wirft ein eigenartiges Bild auf den Autor. Wenn er dann noch Andersdenkende, also Leute, die nicht an den Mainstream glauben, ins Talkshows bringen will, sollte er seine Einstellung diesen Menschen gegenüber aber grundlegend überdenken.
