News per E-Mail

Ihre Email:

News

Der Lacher des Tages: Tötet die Kamele, rettet die Erde

In Australien denkt man allen Ernstes darüber nach, 1 Million Kamele zu töten, weil sie zuviele Treibhausgase produzieren, berichtet “The Australian“. Der Agrarsprecher der Regierungsopposition, John Cobb,  verweist darauf, dass 1.3 Tonnen Treibhausgas pro Jahr nur durch das Rülpsen eines Tieres entschieden zuviel seien. Durch das Abschlachten des Bestandes hätte man das CO2 von 300.000 PKW aus der Athmosphäre geholt.

Insgesamt sollen 11% der australischen Treibhausgase durch Tiere verursacht werden. Vor allem die Nationalparks, in denen es unglaubliche Bestände an Kängurus und Kamelen gibt, gelten als Grund. In der freien Landwirtschaft sind es vor allem die Rinder, die Schuld sein sollen. Umweltschützer, Anwälte und Lobbyisten machen jetzt Jagd auf die Tiere. Die Grünen im Land sagen, die 25 Millionen Rinder in Australien seien nun gar nichts gegen die 250 Millionen Rinder in Indien.

George Wilson, ein anerkannter Zoologe, meint dagegen, dass die Kängurus und andere Tiere durch ihr Wirkung auf die Umwelt und ihr Nutzen für die Flora/Fauna des Planeten sogar nützlich für die Umwelt seien. (Bericht hier)

Lustige Berichte über die Schädlichkeit von Rindern können Sie auch bei Worldwatch lesen. Inzwischen sollen 3.000 Kamele durch Scharfschützen getötet worden sein. Durch die strengen Sicherheitsvorkehrungen habe man die Kadaver aber nicht filmen dürfen, schreibt der BMT.

Ganz ehrlich: wie tief wird das Niveau der Klimawandelprofiteuren denn noch sinken? Rinder versorgen die Menschen mit Fleisch und düngen den Boden. Bei Kamelen gilt das Gleiche. Australien exportiert jährlich fast 30.000 Tonnen Kamelfleisch nach Afrika. Die eigentlichen Argumente hinter der Klimapanik sind aber meiner Meinung nach ganz andere:

- Kängurus und Kamele sind keine Nutztiere und durch jahrzehntelange ungebremste Fortpflanzung zu Plage geworden

- Die Fleischproduzenten wollen mit Tieren, für die sie keine Aufzuchtkosten zahlen müssen, Kasse machen

- Durch die Schlachtaktionen entstehen Kosten, die der Steuerzahler mittragen muss

- Die Lobby der Vegetarier, die mittlerweile auch ganz massive wirtschaftliche Interessen vertritt, wehrt sich mit diesen Mitteln gegen die Fleischindustrie und setzt die Fastfood-Ketten unter Druck

Alles schön und gut und auch einsichtig, aber warum muss man jedesmal mit dem Weltuntergang drohen, wenn es um ganz rationale Dinge geht? CO2 ist KEIN Giftgas auch wenn Präsident Obama und andere Opinionleader anderer Meinung sind.

Meldung teilen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Slashdot
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Wikio
  • Netvibes
  • Technorati
  • TwitThis
  • Yahoo! Buzz

One Response to “Der Lacher des Tages: Tötet die Kamele, rettet die Erde”

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.